Änderungen von KWP6 zu KWP6
| Ursprüngliche Version: | KWP6 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht (ungeprüft) |
| Eingereicht: | 21.12.2023, 15:52 |
| Neue Version: | KWP6 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Eingereicht: | 25.01.2024, 16:47 |
Kapiteltitel
Text
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Dresden ist eine Stadt im Herzen Europas und hat eine lange Tradition darin, Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Hintergründen willkommen zu heißen und ihr Potential zu nutzen. Das Wirken zugewanderter Fachkräfte prägt bis heute die Silhouette unserer Stadt und ist Grundlage unseres Tourismus. Die Dresdner*innen sind stolz auf ihre Vielfältigkeit und zeigen das bei vielen Anlässen jedes Jahr: ob bei den Tagen gegen Rassismus, zum Christopher Street Day und dem QueerPride, bei DresdenISSTbunt, zu den interkulturellen Tagen und auf vielen Konzerten und Demos. Alle Menschen in Dresden sind auf eine weltoffene, tolerante und inklusive Willkommenskultur angewiesen, die attraktiv ist und das Potential einer vielfältigen Stadtgesellschaft erkennt, fördert und für sich nutzt. Gemeinsam mit Bürger*innen, Besuchern, Fachkräften und der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur wollen wir eine starke Zivilgesellschaft in unseren Nachbarschaften, Belegschaften und Communities aufbauen, welche der Diskriminierung von Minderheiten und antidemokratischem Verhalten selbstbewusst die Stirn bietet.
Als europäische Großstadt heißt Dresden Menschen aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen Hintergründen willkommen. Das Wirken zugewanderter Fachkräfte prägt bis heute das Stadtbild und den Alltag unserer Stadt und ist Grundlage unseres Wohlstandes. Die Dresdner*innen sind stolz auf ihre Vielfältigkeit und zeigen das bei vielen Anlässen jedes Jahr, beispielsweise bei den Tagen gegen Rassismus, zum Christopher Street Day und dem QueerPride, bei DresdenISSTbunt, zu den interkulturellen Tagen sowie auf vielen Konzerten und Demos. Alle Menschen in Dresden profitieren von einer weltoffenen, toleranten und inklusiven Gesellschaft. Darum setzen wir uns gemeinsam mit den Bürger*innen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur für eine starke Zivilgesellschaft in unseren Nachbarschaften, Belegschaften und Communities ein, die sich Diskriminierungen von Minderheiten und antidemokratischem Verhalten mit einer klaren Haltung entgegenstellt.
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Für queere Menschen haben wir immer wieder Mehrheiten im Stadtrat organisiert, um ihre Sichtbarkeit und Akzeptanz zu fördern: Am Rathaus weht jetzt mehrmals im Jahr die Regenbogenfahne, die Trans-Pionierin Lili Elbe wird mit einer eigenen Straße geehrt und die Bildungsarbeit des Gerede e. V. konnte durch unseren Einsatz im Stadtrat fortgesetzt werden, während das Sozialministerium die Mittel strich.im Stadtrat immer wieder gekämpft, um ihre Sichtbarkeit und Akzeptanz zu fördern: Am Rathaus weht jetzt mehrmals im Jahr die Regenbogenflagge. Durch unseren Einsatz im Stadtrat konnte 2023 die Lili-Elbe-Straße eingweiht werden. Sie ehrt die dänische Malerin Lili Elbe, die in Dresden lebte und hier erstmals geschlechtsangleichende Maßnahmen vornehmen ließ. Die Bildungsarbeit des Gerede e. V. konnte durch unseren Einsatz im Stadtrat fortgesetzt werden. Wir BÜNDNISGRÜNE sind der Garant für queere Sichtbarkeit und Orte in Dresden!
In Zukunft wollen wir dem Leben von LSBTIAQ+ in unserer Stadt noch mehr Raum geben: Ein queeres Zentrum für Dresden soll als Treff, Kultur- und Veranstaltungsort mit der Community entwickelt werden.Wir wollen die queeren Projekte in der Landeshauptstadt weiterhin unterstützen und ausbauen, indem wir queere Anlaufstellen im gesamten Stadtraum als Treff, Kultur- und Veranstaltungsorte für die Communties aufbauen. Dort sollen dezentrale Beratungsangebote integriert werden und ein Schutzraum für queere Menschen in
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geprägt, gehen aber unterschiedlich offen damit um. Städtische Angestellte in Bildungseinrichtungen, insbesondere Erziehungspersonal und Schulsozialarbeiter*innen, wollen wir gezielt mit intersektionalen Fort- und Weiterbildungen für die Bedarfe unter anderem von queeren Menschen, Regenbogenfamilienqueerer Menschen und weiteren gesellschaftlichen Minderheiten in ihrer ObhutRegenbogenfamilien qualifizieren. Wir unterstützen das Projekt „Schule der Vielfalt“, damit es auch in Dresden Projektschulen geben kann. Kitas und
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Menschen aller Geschlechter ohne Angst oder Benachteiligungen benutzt werden können. Die Ausstattung mit Hygieneartikelnkostenlosen Menstruationsartikeln auf allen Toiletten machen wir zum Standard.
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durch die Stadtverwaltung wollen wir durch eine*n Queerbeauftragte*n im Geschäftsbereich Gleichstellung erreichen. Ein*e solche*r Beauftragte*rDiese beauftragte Person soll aus eigenen Mitteln die Selbstorganisation queerer Gruppen, zum Beispiel an Schulen und Hochschulen, fördern, die Gründung von generationenübergreifenden Wohnprojekten vonfür LSBTIAQ+ unterstützen, um insbesondere Einsamkeit im Alter konzeptionell unterstützen, Orteentgegen zu wirken, die Forschung von Orten der Erinnerung erforschen und zeigenermöglichen sowie insgesamt für mehr Sichtbarkeit queeren Lebens sorgen.
Die Bediensteten in der öffentlichen Verwaltung und in kommunalen Betrieben unterstützenwollen wir mit einer übergreifenden Vielfaltsstrategie, welche Fragen der unterstützen. Diese Strategie soll die Akzeptanz von gesellschaftlichen Minderheiten in der Belegschaft fördern sowie der Begegnung des Fachkräftemangelsdem Fachkräftemangel durch ein offenes Betriebs- und Arbeitsklima beantworten sollentgegenwirken. In den großen städtischen Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften wie zumBeispiel derzum Beispiel zum Beispiel den DVB, dem städtischen Klinikum, SachsenEnergie und der Sparkasse setzen wir uns für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Vielfaltsstrategie durch ein eigenes Diversity-Management ein. So wollen wir den öffentlichen Dienst in Dresden zu einem attraktiven, weltoffenen undweltoffenen, toleranten Arbeitsplatzund damit attraktiveren Arbeitgeber machen.
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Eine gute Zukunft wird Dresden nur als menschliche, als menschliche und weltoffene Stadt haben. Wir widersprechen entschieden dem Wahn derjenigendenjenigen, die glauben, dass unser Land und unsere Stadt nicht auf Zuwanderung angewiesen sind. Diese Haltung kann
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wenn sie als gemeinsame Aufgabe der Stadt, der Menschen, die schon vor längerer Zeit zu uns gekommen sind und von neu Angekommenen verstanden wird. Deshalb muss Dresden Sicherer Hafen bleiben.
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durch langjährige Dresdner*innen, als auch durch früher angekommene Menschen mit Fluchterfahrung und errichten dafür ein städtisches Netzwerk. Wir fördern den Zugang von Menschen mit Migrationserfahrung zum organisierten Sprot und unterstützen Sportvereine, die sich hier besonders engagieren und offen, solidarisch und inklusiv sportbegeisterte Menschen zusammenbringen möchten. Sport kann Integration fördern und Orte schaffen, an denen sich Menschen auf Augenhöhe und mit Respekt begegnen. Die Villa der Kulturen und die Kultur- und Nachbarschaftszentren wollen wir als Orte der
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das Dresden Welcome Center entwickeln und dort auch die Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit dauerhaft verankern.
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geförderten Beratungsangeboten ein, so dass Angekommene in die bestehenden Strukturen der Sozial-, Gesundheits- oder Schuldner*innenberatung wechseln können. Die Einstellung mehrsprachiger Mitarbeiter*innen werden wir fördern.
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nur eine Behelfslösung, welche in Zeiten eines erhöhten Fluchtgeschehens notwendig werden kann. Die Größe der Gemeinschaftsunterkünfte sollen auf jeweils 120 Plätze je Standort beschränkt werdensollte sich möglichst mit maximal 65 Plätzen an den Beschlüssen des Stadtrates zu den Unterbringungsstandards orientieren. . Sie sollen sich gleichmäßig im Stadtgebiet verteilen und neben den verfügbaren Räumen auch die soziale Aufnahmefähigkeit der Quartiere berücksichtigen. 600 Plätze können als Standby-KapazitätenWir wollen in städtischen Liegenschaften vorgehalten werdenbedarfsgerecht dauerhaft nutzbare Standby-Kapazitäten aufbauen. Wir unterstützen den Aufbau eines Auszugsmanagements für die Wohnungssuche nach der UnterbringungAbschluss des Asylverfahrens. Für unbegleitete Minderjährige wollen wir ein Bündnis aus Jugendamt und freien
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Die kommunale Migrationssozialarbeit wollen wir mehrjährig fördern und den Trägern langfristige Planungssicherheit geben. Projekte, die Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen, leisten eine wertvolle Arbeit. Deren Erhalt und weiteren Ausbau wollen wir auch städtisch fördern. Die Koordinierung von ehrenamtlicher Arbeit in der Flüchtlingshilfe ist eine dauerhafte Aufgabe und
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Die christlichen Kirchen Dresdens unterstützen wir fortwährend in ihrer wichtigen sozialen und integrativen Arbeit sowie bei ihren zahlreichen Herausforderungen durch sinkende Mitgliederzahlen, den demographischen Wandel und der Bewahrung des kulturellen Erbes.der Bewahrung des kulturellen Erbes. Auch den Bedürfnissen von christlich-orthodox Gläubigen, insbesondere den vielen Geflüchteten aus der Ukraine, wollen
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Das jüdische Erbe unserer Stadt wollen wir bewahren und für ein sichtbares lebendiges jüdisches Leben in Dresden sorgenunterstützen. Dafür werden wir die Etablierung eines jüdischen Kulturzentrums mit vorantreiben, die vielfältigen jüdischen Kulturangebote fördern und den Aufbau von Synagogen sowie die Errichtung eines jüdischen Museums in Dresden unterstützen. Die verbreitetelebendige Erinnerung an die Shoah und die Mittäterschaft von Dresdner*innen sind für uns Grundlage der aktiven Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte in Dresden und ganz Deutschland und Motivation einer andauernden Aufarbeitung.